Super Vario

SLK 350 R171

SLK 350 R171

Fotos: Peter Löschinger

Als dort die ersten Bilder vom R171 kursierten, war Motosportfreund Bußmann wie elektrisiert: ”Was sieht der Wagen toll aus mit dieser Nase!” Die Silberpfeilfront verfehlte ihre beabsichtigte Wirkung nicht und erinnerte Bußmann an die Formel 1. Auch die stärkeren Motoren, bessere Fahrwerke und die Option auf die Siebengang-Automatik 7G-Tronic machten neugierig. Eine Probefahrt mit dem 200er bremste die Begeisterung zunächst. ”Zu wenig Leistung”, so Bußmann. Als dann aber der 350er getestet werden konnte, stand die Wahl fest. Diesmal wurde der Wagen mit vielen Extras wie Sportpaket, 7G-Tronic, Airscarf oder “Designo”-Ausstattung bestellt.

Ursprünglich orderte Bußmann den Wagen auch mit AMG-Spoilerset, doch als er auf der Motor Show in Essen 2004 den dort ausgestellten Lorinser-Bodykit sah, musste storniert werden. Wenig Zeit später stand das heimische Wohnzimmer zur Gänze voll mit riesigen Kisten aus Winnenden. Die Teile wurden noch vor dem Fahrzeug geliefert – ohne Farbe, denn Lorinser verschickt Einzelteile nur noch ohne Lackierung. Zunächst lackierte man die Teile und war startklar für die Montage. Das Auto holte Bußmann dann mit Winterbereifung vom Bremer Werk ab. Noch am selben Tag ging’s mit den Lorinser-Felgen zum Reifenhändler. Die Innenseiten lackierte er in Anthrazitgrau, damit man den Bremsstaub nicht so deutlich sieht. Eine Brabus-Stoßstangenantenne macht das lange Serienexemplar überfällig.

Nach und nach folgten weitere Details. So wurden auch die Finnen in Frontschürze und Lüftungsgitter auf der Motorhaube in Wagenfarbe lackiert oder gebürstete Edelstahlbügel und mattverchromte Motorhaubenfinnen von D.J.H. Chromline montiert. Als nächster Schritt ist eine Abdunklung der Heckscheibe in Planung.

Trotz “Vierjahreszeiten-Tauglichkeit” nutzt Bußmann seinen Roadster oft nur zum Vergnügen bei Clubausfahrten oder bei tollem Wetter zu Wochenendaustouren. So hat er immerhin in zwei Jahren rund 16.000 Kilometer zurückgelegt. Was beweist, dass Freude am Fahren kein ausschließlich bayerischer Brauch ist, sondern auch im Teutoburger Wald – vielfach offen – praktiziert wird. 

Bildergalerie

Von: Peter Löschinger

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